Autor: Marketingexperte Jürgen Saladin | zuletzt aktualisiert 27 Nov 2021


In der Betriebswirtschaftlehre wird für den Zeitpunkt des Verkaufs gerne der Punkt genannt, wenn das Unternehmen angesichts von Umsatz- oder Gewinnleistungen am leistungsfähigsten wäre – so würde sich der größte Gewinn bei dem Verkauf heraus schlagen lassen.

Persönliche Entscheidung des Unternehmers ausschlaggebend

Ich behaupte, dass neben den harten Faktoren wie Umsatz oder Gewinn die eigentlichen Unternehmenswerte, die Sie in den regelmäßigen Unternehmensbewertungen heraus gearbeitet haben sowie die persönliche Entscheidung des Unternehmenseigners ausschlaggebend sind.

Der richtige Zeitpunkt

Sind die Unternehmenswerte so aufgestellt, dass es Interessenten in der Branche gibt die das Unternehmen erwerben möchten und sind Sie selbst als Unternehmer soweit, Ihr Unternehmen zu verkaufen: Das ist dann der richtige Zeitpunkt.

Mein Tipp: Verabschieden Sie sich von dem Gedanken, der Kaufinteressent könne Ihnen den gefühlten Wert Ihres Unternehmens auch nur ansatzweise ersetzen. Das ist weder möglich, noch im Sinne des Kaufinteressenten.

Denn letzterer will ausschließlich das Unternehmen erwerben, nicht aber ideelle Werte, die Sie als Gründer damit verbinden.

Verkaufszeitpunkt klug wählen

Beachten Sie beim Verkaufszeitpunkt, dass saisonale Schwankungen im Umsatz den Verkaufserlös nicht drücken: Eine Eisdiele in perfekter Innenstadtlage wird naturgemäß im Herbst und Winter Umsatzeinbußen zu verzeichnen haben, ist aber über das ganze Jahr betrachtet mit Sicherheit eine gute Investition.

Verkaufen Sie außerdem zu einem Zeitpunkt, an dem Ihr Unternehmen insgesamt auf einem guten Stand ist. Neben dem eigenen Unternehmen beobachten Sie auch die Entwicklung in der Branche insgesamt.

Zwischen 6 Monaten bis hin zu einem Jahr ist in der Regel ausreichend, um die Tendenz in der Branche gut einschätzen zu können.

Nicht leicht aber: Behandeln Sie Ihr Unternehmen wie ein Produkt

Während des Verkaufs des Nabenhauer Verpackungsunternehmens habe ich die Wichtigkeit des Ablöseprozesses selbst erlebt.

Sind Sie entschlossen, Ihr Unternehmen zu veräußern, müssen Sie sich von Ihrem Unternehmen komplett lösen.

Sie behandeln es letztlich wie ein Produkt, das Sie an einen Käufer veräußern – auch wenn gefühlt noch viel „Herzblut“ an diesem Unternehmen hängt. Nur mit dieser Ablösung wird Ihnen der Verkauf gelingen.

Bringen Sie Ihr Unternehmen also auf einen hohen Umsatz, um es letztlich zu verkaufen, sollten Sie das Ziel des Verkaufs beständig vor Augen haben.

Ende Teil 3

>> Teil 1 – Wie Sie ein Unternehmen zum Verkauf vorbereiten und bewerten!
>> Teil 2 – Wie Sie den Verkauf eines Unternehmens ganz konkret einleiten!

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Über Robert Nabenhauer

robert nabenhauer Robert Nabenhauer ist seit über 15 Jahren als erfolgreicher Unternehmer tätigt.Er sagt über sich selbst: „Ich bin ein unternehmerischer Mensch mit hohem Eigenantrieb und Leistungswillen, der aufgrund seiner Grundüberzeugung viel fordert, aber auch viel geben kann.“

Von seinen Kunden und Partnern wird er als Geschäftsmann mit Herz geschätzt, der die als Praktiker gewonnenen Erkenntnisse verteidigt, auch wenn sie unbequem für andere sein mögen.

Sein Motto lautet: „Business mit Herz ist möglich, nötig – und rechnet sich!“

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Ich danke Herr Robert Nabenhauer für seinen informativen Gastartikel [Teil 3]

Jürgen Saladin