Autor: Marketingexperte Jürgen Saladin | zuletzt aktualisiert 29 Nov 2021


Es hört sich an wie eine Floskel, aber auf genau die folgenden Worte und deren Inhalt kommt es an:

  • Geduld

  • Beharrlichkeit und

  • zielorientiertes Handeln

Das sind die Begriffe, die einen Selbstständigen bei seinem Vorhaben, mit seinem Produkt ins Internet zu gehen, ständige Begleiter sein müssen.

Lassen Sie sich von Rückschlägen nicht entmutigen

Die nächste Disziplin, die mitzubringen ist: Sich von Rückschlägen niemals entmutigen zu lassen.

Wer sich zu der Gruppe von Menschen zählen kann, die sich diese Charaktereigenschaften angeeignet haben, für den wird der Erfolg nicht ausbleiben.

Beginnen Sie als erstes damit, Ihre Zielgruppe zu definieren. Fragen Sie sich gleich zu Beginn, ob Ihre Zielgruppe überhaupt internet-affin ist? Im nächsten Schritt denken Sie über Ihre Konkurrenz, oder weicher ausgedrückt, über Ihre Mitbewerber nach.

Wir sprechen aus Erfahrung, denn wir haben ein Internet-Produkt erstellt und von dieser Basis aus geben wir Ihnen so etwas wie einen Leitfaden an die Hand. Machen Sie es wie ein Lehrer: Knöpfen Sie sich das gesamte Wissensgebiet vor, um das sich alles dreht. Teilen Sie es auf in logisch aufeinanderfolgende Wissensteilbereiche.

Mit System zum Erfolg im Internet

Systematik ist Trumpf und zugleich die Basis.

Jeden Tag müssen Sie sich neu strukturieren, weil ab jetzt unaufhörlich neuer Input (durch Fortbildungen, Webinaren und evtl. erworbene Anleitungsprodukte) in Ihre Überlegungen einfließen.

Wir machten es so. Wir sammelten Ideen, neue Impulse und Ratschläge auf Klebezetteln, (unzählige) To-do-Listen mit Fortsetzungsnummern, Mindmaps und Flipchart-Tafel.

###############################################################

Über Inge Helbig-Scharf – Immobilien-Maklerin

Seit 20 Jahren professionelle Immobilienmaklerin mit profunder Expertise.

inge scharf-helbig immobilien Im Laufe dieser Erfahrung erarbeitete sie spezielle Berechnungsformeln und hat ihr eigenes Konzept, um für ihre Kunden optimale Verkaufsergebnisse zu erzielen.

Aufgrund ihrer eigenen persönlichen Lebensziele, machte sie es sich zur Aufgabe, im Rahmen einer persönlichen Beratung und Consulting, Hausverkäufern, die speziell ohne Makler verkaufen wollen, eine ideale Basis dafür zu schaffen.

Ziel sollte sein, die eigene Immobilie zum bestmöglichen und realistischen Maximalpreis an den Wunschkäufer zu verkaufen.

###############################################################

Halten Sie hin und wieder den Fortgang in Form von Fotos und Videos fest. Diese sind später gut einzusetzen für: Blogs, Social-Media, Gastartikel, Newsletter etc.

Sammeln Sie Textmaterialien für Ihren zukünftigen Blog und auch für die eBook-Erstellung. Suchen Sie, nein, fahnden Sie geradezu nach den richtigen Unterstützern (auch Dienstleister oder Freelancer genannt): Grafiker, Texter, Programmierer und evtl., so wie wir, noch 2 Schüler oder Aushilfskräfte. Die Arbeit im Team wäre optimal.

Arbeiten Sie immer mit einer hammerharten (ja, das muss sein) Deadline, sonst werden Sie nie fertig, egal in welcher Phase Sie sich gerade befinden.

Oberstes Gebot: Halten Sie Ihr Geld zusammen, überlegen Sie vor jedem Kauf eines Produktes (Tool, Software) gründlich, ob Sie es benötigen werden.

Desweiteren haben Sie bitte unbedingt rechtzeitig auch den Mut zum Abbruch einer Zusammenarbeit, wenn die gewünschte Unterstützungsleistung nicht erbracht wird.

Weitere Informationen zur Erstellung eines Info-Produktes: Beginnen Sie mit einem kurzen eBook (ca. 40 Seiten) indem Sie z. B. Ihre Geschichte erzählen könnten mit dem Titel „Wie alles begann…“.

So erstellen Sie ein Infoprodukt – Schritt für Schritt

Nachfolgend die thematische Auflistung für die Erstellung eines Info-Produktes:

  • Phase 1: Ideen sammeln. Je nach Naturell mit Mindmap (googlen), Flipchart, Klebezetteln

  • Phase 2: in den Ideen beobachten, wie sich Strukturen herausbilden wollen (findet sich fast immer von selber) in kleinere Einheiten einteilen, physische Ordner und Ordner im PC anlegen

  • Phase 3: Linklisten-Sammlung in Excel anlegen

  • Phase 4: Keyword-Suche

  • Phase 5: Domains sichern/reservieren/kaufen

  • Phase 6: gilt schon ab Phase 1 und zieht sich bis zur letzten Phase durch: Texte, Textideen, Überschriften, Titel, Untertitel, Schlagzeilen, Schlagwörter, Eyecatcher etc. für den Content sammeln

  • Phase 7: hier kristallisiert sich heraus, wie und in welcher Form Ihr Wissensgebiet als Endprodukt angeboten werden soll

  • Phase 8: Content/Content/Content erstellen für zukünftige Verkaufstexte, Newsletter, Image-Videos, Follow-Up-Mails, Social-Media Auftritte ( Facebook, Twitter, XING, LinkedIn, Google+, Instagram, You Tube), Blog-Artikel, Gastartikel

  • Phase 9: Auftragnehmer (Texter, Grafiker, Programmierer, Freelancer) suchen, Vertragsbedingungen aushandeln, „briefen“, Resultate kontrollieren, Nachbesserungen einfordern. Auch schon mal Affiliates andenken

  • Phase 10: Ergebnisse zusammentragen, Bezahlsystem anmelden, Fertigstellung des Produktes

  • Phase 11: an die Öffentlichkeit gehen mit Blog/Facebook etc. – Verkaufsvideo/Verkaufsseite – dem kleinen eBook – dem Produkt als solchem

Fazit:

Gerade bei der Erstellung eines Info-Produktes physische Ordner und Ordner im PC anzulegen, hilft Ihnen enorm, zielorientiert voranzukommen.

Wir sehen es so, dass wir im übertragenen Sinne einmal eine Riesen-Schallplatte produzierten, das sind unsere Textbausteine, die von da an in immer wieder neuer Konstellation anwendbar sind.

Aus unserer Sicht können wir sagen, die schwerste Phase war es, alle Ideen und Vorstellungen zielführend zusammenzutragen, auf Herz und Nieren zu prüfen und in eine Form zu gießen.

Nachdem wir den benötigten Content (in wochenlanger Denk- und Schreibarbeit) im „Kasten“ hatten, wurde alles leichter. Heute ist die Betreuung unseres Info-Produktes lediglich nur noch so etwas, wie stereotypes Abarbeiten und Drehen an den entsprechenden „Stellschrauben“.

Das strengt nicht mehr an, ist keine Arbeit mehr in dem Sinne, sondern macht nur noch Spaß.

Ein letzter Rat, vermeiden Sie:

  • Prokrastination (Aufschieben, Vertagen)
  • sich verzetteln, sich immer vom Wege abbringen zu lassen
  • legen Sie bewusst Pausen zum Regenerieren ein
  • sorgen Sie für ausreichenden Schlaf
  • bewegen Sie sich viel im Freien und
  • last but not least: Sie wissen doch, man muss was reinstecken ins Geschäft, damit was rauskommt – sorgen Sie immer für eine gute Ernährung

Ich danke Frau Inge Helbig-Scharf für ihren informativen Gastartikel

Jürgen Saladin

Verwandte Beiträge:
>> Ist Kaltaquise für B2B Unternehmen noch zeitgemäß?
>> Wie Sie als Kleinunternehmer oder Freiberufler neue Kunden über Facebook ansprechen
>> Werner Ebling – Mit 69 Jahren als Seelsorger ins Internet